Kommentare zu Grave of the Fireflies:

Ich kann mich der Review von Karsten (wer sie noch nicht gelesen hat, sollte das tun) nur anschließen. Anders als er finde ich jedoch, daß es mehr Animes dieser Art geben sollte. Das ist zwar schwere Kost (und sicher - hier gebe ich der "Stimme von den billigen Plätzen" recht - nicht OFA-tauglich), aber Animes sind nicht nur zur Unterhaltung!

Der 2nd.-System-Meister    Wertung:

    - Ah! Eine Kämpfernatur. Dann sag doch mal, was solln den Animes noch sein, außer Unterhaltung.

    PS: Wer ist Karsten? ... Wahrscheinlich die Konkurrenz.


Wie, wer ist Karsten... ist das hier nicht "Karstens Anime Page"? Egal. Zumindest in Japan selbst sind Animes nicht nur unterhaltend. Sie haben dort eher den Stellenwert von "normalen" Filmen. Und was spricht dagegen, daß japanische Künstler ihr Talent einsetzen, um einen ernsthaften Film zu kreieren?

Der 2nd.-System-Meister

    - Also falls das ein Witz sein soll, ist er überhaupt nicht komisch. Hier heißt keiner Karsten, nicht einmal mit Pseudonym. Rob schreibt die Reviews und du befindest dich hier auf der A..., ach, Scheiß drauf.
    Kommen wir lieber zum Thema.: Erst mal wird selbst in Japan noch darum gestritten ob Animes (Cartoons) überhaupt irgendetwas mit Kunst zu tun haben. Mit mir brauchst du darüber nicht zu streiten, ich bin, was das angeht, auf deiner Seite. Aber Tatsache ist nun mal, auch wenn ich selber nicht so zeichnen kann, gibt es so viele von diesen "Künstlern", dass man bequem ein halbes Dutzend neue TV-Serien pro Monat herausbringen kann, von den Spielen, OVAs und Movies ganz zu schweigen. Du kennst vielleicht auch das Beispiel, in dem gesagt wird, dass in Japan mehr Papier für Mangas als für Klopapier verbraucht wird. Das heißt also: Der Japaner könnte viel Geld sparen wenn er sich mit seinen Mangas, nach dem er sie gelesen hat, auch gleich den Arsch abwischen würde. Das alles denk ich mir nicht aus und das ist auch nicht meine Meinung, sondern das sind einfach die Fakten. Es bringt überhaupt nichts sich hier was in die Tasche zulügen. Wir reden hier nun mal nicht von Leuten die wochenlang über einer Leinwand brüten, sondern wir reden hier von Akkordarbeit (Termindruck, Vorgaben, Angebot und Nachfrage...). Industrie... - Unterhaltungsindustrie. Die paar Ausnahmen die hier die Regel bestätigen fallen da wirklich kaum auf. (So, jetzt hab ich ´s dir aber gezeigt, was? Hehee!)


(Weiter geht es mit der fröhlichen Diskussion...) Ja, das mit der Seite... man kann ja mal durcheinanderkommen... nein? Scheiße! Egal. Sicherlich gibt es Animes und Mangas wie Sand am Meer (oder Sushi in Japan), aber das ist ja nun mit Spielfilmen in Deutschland nicht anders. Hm, wenn ich da an "Gute Zeiten, Schlechte Zeiten" denke... Man hätte sich und der Umwelt einen großen Gefallen getan, das Skript als Toilettenpapier zu nehmen. Nichts desto trotz gibt es auch bei uns ab und an gute Filme und sogar Dramen, die man sich ansehen kann. Manchmal. Mit den Animes verhält es sich meines Erachtens genau so. (Mal sehen, was ihm dazu einfällt...)

Der 2nd.-System-Meister

    - Meiner Meinung nach hast du mir das perfekte Äquivalenzbeispiel für meine Argumentation geliefert. Der "Spielfilm in Deutschland" ist ein Witz. Wenn wir mal von den Schwarzweißfilmen absehen, fällt mir nur ein Film, sagen wir aus den letzten 20 Jahren, ein der das Prädikat "Spielfilm" überhaupt verdient (der erste Teil der Unendlichen Geschichte), alles andere sind nichts weiter als Fernsehfilme, die als (Kino-) Spielfilme bezeichnet werden. Ich weiß natürlich dass das einige Leute ganz anderes sehen, aber deren Ansprüche sind, zum Beispiel durch Serien wie "Gute Zeiten Schlechte Zeiten", schon soweit gesunken das es ihnen schon reichen würde, wenn sich Claudia Schiffer anderthalb Stunden, vor einer Kamera, in der Nase bohrt. Ach und was "Gute Zeiten Schlechte Zeiten" insbesondere angeht, würde ich niemals soweit gehen irgendeine Animeserie damit zu vergleichen (beleidigen), egal wie schlecht sie ist. Aber dass habe ich ja auch nicht. ("gute Zeiten schlechte Zeiten" tut nichts mehr weh, dagegen gibt es nur ein Mittel: ignorieren, einfach kein Wort darüber verlieren.)


Shit! Nu hatta mich! Auch mir fällt nur ein Film ein (aber NICHT der genannte)...

Der 2nd.-System-Meister

    - Jetzt komm schon, du musst schon sagen welchen Film du meinst. Da es nur ein Film ist, hast du auch nur einen Versuch. Denn es gibt tatsächlich noch ein Stück Film das es wert ist, nicht nur in diesem Zusammenhang, genannt zu werden. Es wurde übrigens dabei, vom selben Mann Hand angelegt, wie bei meinem erstes Beispiel. Ich habe den Titel aber bewusst nicht genannt, da es sich hier eigentlich um eine 6-teilige Fernsehserie handelt.


Der letzte wirklich gute Film aus deutschem Lande war meines Erachtens 7 Monde. Zugegebener Maßen muß man dafür
a) auf Horrorfilme stehen
b) ein oder zwei Werwolffilme kennen
c) es ertragen können, daß der Film das Genre nicht wirklich ernst nimmt
An welchen Film dachtest du? (Ich fürchte die Seite wird langsam zweckentfremdet...)

Der 2nd.-System-Meister

    - Hey, eine "a), b), c) - Liste". Was den Film "7 Monde" angeht, so muss ich sagen, das ich irgendeinen besseren Titel erwartet hätte. Ich habe bei diesem Film, als er im Fernsehen lief, nach 5 Minuten umgeschalten. (wenn du gute Horrorfilme sehen willst, dann sieh dir "Die Fliege" oder "Die Unzertrennlichen" von David Cronenberg an) Aber kommen wir lieber zu deiner Liste.
a) Also eigentlich erinnern mich Horrorfilme (Nightmare, Halloween, Hellraiser etc.)  immer ein bisschen ans Kasperletheater oder die Augsburger Puppenkiste, aber man wird relativ gut unterhalten.
b) Mal sehen ... "Thriller" von Michal Jackson und "American Werwolf", ja.
c) Wer Horrorfilme, im allgemeinen, ernst nimmt, hat die Volljährigkeit noch nicht ereicht.
So, ich habe übrigens an "Das Boot" gedacht, an was dachtest du den. (Es interessiert mich übrigens einen Dreck was aus dieser Seite wird, Hauptsache ich kann ein paar gute Argumente an den Mann bringen. Außerdem bist du im Moment der Einzigste, der sich traut hier was zum besten zu geben, also machen wir diese Seite praktisch exklusiv für dich)


Cool. Ah, das Boot. Ja, den hatte ich vergessen... Der IST reichlich gut. Aber doch schon n Tick älter, hm?

Der 2nd.-System-Meister

    - 1981 (x <= 20)


Nun denn, dann müßten wir die ganzen Schwarz-Rot-Gold-Krimmis auch dazu zählen... (Na, was heißt wir? Ich tu's für mich auf jeden Fall...)

Der 2nd.-System-Meister

    - Das Thema ist ausgelutscht, diskutieren wir lieber über/bei einem anderen Titel. (Mit "wir" meine ich übrigens, mich und Rob)


Wahrscheinlich gab es wirklich mal ein solches Geschwister paar, denn diese Story handelt nicht von irgendwelchen kleinen Magicalgirls o. irgendwelchen Sexorgien ,denn so eine Zeit war einmal wirklich.     

MOOPH  -.-    Wertung:

    - (... ist "MOOPH" ein Name?) Sexorgien sind übrigens auch sehr wirklich, besonders wenn man mal das Glück hätte live dabei zu sein.


Einfach genial. Ich konnte nicht mehr vom Fernseher loskommen und habe unzählige Taschentücher verbraucht.    Wertung:


Der Film ist echt traurig, vor allem weil man am Anfang schon weiß, dass der Junge am Ende stirbt Er hatte in Amerika meines Wissen den gleichen Effekt wie bei uns Akira.

hamanime    Wertung:

    - Also Akira hatte bei uns doch überhaupt keinen Effekt, als er von Warner Home herausgebracht wurde. Sonst wäre er als ältester Anime mit einer deutschen Synchro schon  längst mal im Fernsehen gelaufen. Tatsache ist doch vielmehr das er in Amerika einen Effekt hatte und bei uns praktisch überhaupt nicht wahrgenommen wurde, was wahrscheinlich daran lag das die amerikanischen Filme in dieser Zeit noch echt gut waren. Von einem speziellen Effekt, von Grave of the Fireflies, in Amerika ist mir nichts bekannt.


"Der Roman von Nosaka soll bisher noch nicht außerhalb Japans erschienen sein" -> doch! Es ist mindestens in frz. übersetzt: "Le tombeau des lucioles"... bei PHILIPPE PICQUIER (EDITIONS) Ciao

Junglebee

    - Eine der wenigen Infos die Rob aus der AnimaniA hat. Und wenn sie nicht stimmt, dann sind die schuld. Wäre übrigens nett gewesen wenn du geschrieben hättest wie dir der Anime gefallen hat.


Also ich finde diesen Film einfach nur genial, da der Film meiner Meinung nach nicht nur genial gestaltet wurde sondern auch von der Story und der dt. Synchro 1A ist.    Gruß

XLord    Wertung:


toll, toll, toll absolut genial ich hätte ihm noch mehr sterne gegeben wenn es gegangen wäre die meinung von oben kann ich nicht nachvollziehen gerade durch die zeichnung war vielmehr möglich als wenn man ihn mit echten darstellern gefilmt hätte Setsuko wird dadurch so gut dargestellt natürlich auch Seita    Wertung:


Ich habe bei diesem Anime geweint....

(J.L)    Wertung:

    - Du hast geweint, weil er dir nicht gefallen hat, oder warum gibst du ihm "nur" 3 Punkte, J.L, in Klammern?


Der beste Anime, den ich je gesehen habe! Zeichnung und Sound sind toll und die Geschichte einfach genial. Endlich ein Drama, statt der üblichen Hentaiorgien. Schauht ihn euch an, ihr werdet es nicht bereuen. Danke Arte!!    Wertung:

    - Bitte, bitte, also im Namen von Arte.


Genialer Film.    Wertung:


konnichiwa! (rob roy? sonst keine probleme?) ich habe gerade dein rewiew zu grave of the fireflies bei psycho manga gelesen. ich finde du hast nichts begriffen! da sprichst du von einer fehlenden schuldfrage, dann schau dir mal die üble ami propaganda pearl habour an. ach ja, auf 150 animetitel bringen es viele die ich kenne und ich selbst auch, trotzdem denke ich das nichts unnormales an mir ist. versteh mich nicht falsch, meinungsfreiheit finde ich extrem wichtig und ich kann auch gut andere meinungen akzeptieren, dein rewiew allerdings stieß mir wirklich übel auf und jetzt wo ich deine site gesehen habe....(rob roy, pack dir mal an den kopf...) trotzdem ein freundliches sayonara nach berlin!

    - Ahhhh, psychomanga.de, die hat ich doch schon mal irgendwo. (Du hättest dich bei uns ruhig noch bis zu dem Titel durchklicken können. Wir haben eine alphabetisch geordnete Liste. Es wäre also kein Problem gewesen, ... zumindest nehm ich das mal an) Rob hat diese Sache, die als "ganz" vertrauliche Angelegenheit gesendet wurde, noch gar nicht gelesen. Und ich habe entschieden, das er das auch nicht tun wird, weil ich (H.) es nämlich zuerst gelesen habe und mich an dieser Stelle dazu äußern werde.
    Also Rob hat mit seinem Namen kein Problem, aber du anscheinend. (Und das schreibt jemand der seinen Kommentar anonym lässt. Sehr mutig! Was machst du denn sonst noch so!? - Nackt mit Regenmantel im Park rumlaufen?)
    Den Film Pearl Habour hab ich noch nicht gesehen, und was ich bis jetzt so gehört habe, kann man ihn auch vergessen. Das tut aber der Tatsache keinen Abbruch das Japan die USA als erstes angegriffen haben. Was Rob sagen wollte ist, das die Japaner sich diese Scheiße selber eingebrockt haben, was aber im Film nicht "so ganz" (sprich, überhauptnicht) deutlich wird. Die Japaner haben vielleicht geglaubt das sie nur Micky Mouse und McDonalds angreifen würden, aber mussten dann feststellen das es die Bestie ist die, so gereizt, kein Stein mehr auf dem anderen lässt. Die Sache hat jedenfalls nichts mit Meinungsfreiheit zu tun, sondern mit den geschichtlichen Fakten, an denen es nichts zu deuteln gibt.
    Ach und, sich über 300 Videokassetten ( = ca. 150 Titel) mit Zeichentrickfilmen reinzuziehen, ist nicht normal. Da brauchst du dir nichts vorzumachen.


Hallo! Ich denke, dass es zu "Die letzten Glühwürmchen" verschiedenes zu sagen gibt. Zuerst denke ich, dass es kein Fehler war, für die Verfilmung dieses Stoffes das Medium Anime und eben nicht Realfilm zu wählen. Vieles hätte im Realfilm nicht so rüber gebracht werden können. Die Szene mit der toten Mutter und den Maden ist schon so schwer genug zu ertragen. im R.F. hätte sie vermutlich nur eklig gewirkt. Auch die Szenen, in denen man die ?Geister" der Kinder sieht, in diesem glühenden Rot, oder die ebenfalls glühende Urne der Mutter, wie hätte das im Realfilm gewirkt? Auch trägt der Zeichenstil sehr zur Atmosphäre des Filmes bei, und in meinem Empfinden verstärkt es ungemein den Faktor, dass es sich eben um eine Sicht der Dinge aus mehr kindlicher  Perspektive handelt. Doch all dies ist sicher Ansichtssache und ein begabter Regisseur sicher auch einen sehr guten Realfilm daraus machen können.
Schwieriger ist sicher die Diskussion um die Schuldfrage. Natürlich ist es wichtig, dass ein Land sich in der Weise kritisch mit seiner Vergangenheit beschäftigt, dass es in der Lage ist, Fehler offen einzugestehen. ich  bin nicht in der Lage, zu beurteilen, in welchem Umfang dies in Japan vorhanden ist oder auch nicht. Allerdings müssen auch wir Deutschen uns fragen, ob beim Umgang mit den zweiten Weltkrieg, von dem ich behaupten möchte, dass er eindeutig unsere Schuld war, nicht vielleicht das Leiden der japanischen Bevölkerung vergessen. Wir alle haben uns in der Schule mit diesem Thema beschäftigt (oder nicht?), doch wurde dieser Aspekt berücksichtigt? Die großen Internierungslager, die es in den USA gab und in die z.g.T. völlig unschuldige Leute japanischen Ursprungs gesperrt wurden, wem sind die hier bewusst? Allerdings wäre es sicher furchtbar, diesen Film als Lehrfilm zu missbrauchen, ich möchte mir gar nicht vorstellen, was der dumpfe Durchschnittsschüler mit so einem Film anstellen würde... Auch im Umgang mit Hiroshima schwingt meiner Meinung immer dieser Ton mit, dass es die Japaner schließlich selbst Schuld waren. Macht es das weniger schrecklich? Auch im Umgang mit Pearl Harbor verdrängen die meisten die Tatsache, dass es durchaus Hinweise gibt, die dafür sprechen, dass die amerikanische Regierung diesen Angriff nicht gewollt, aber vielleicht doch in Kauf genommen hat, um die Bevölkerung im Bezug auf den Kriegseintritt der USA in ihrem Sinne zu beeinflussen. Doch dies führt zu weit, und verfehlt den Kernpunkt dieses Filmes. Denn darum geht es nicht. Die Diskussion der Schuldfrage hätte diesen Film nicht verbessert, sondern verschlechtert! Es geht um zwei Kinder. Wer hätte geglaubt, dass diese beiden sich kritisch mit der Schuldfrage auseinandersetzten?  Eine Bombe zerfetzt ihre Mutter, und ihr Vater stirbt auch in diesem Krieg. Soll sich Seita da hinsetzten und sagen: Nun, wir haben zuerst angegriffen, und so ist?s schon recht, dass die Amerikaner meine Eltern getötet haben, und meine Schwester und ich verhungern? Dadurch, dass eben die Schuldfrage nicht gestellt wird, gewinnt dieser Film etwas, dass bei nur wenigen Anti-Kriegsfilmen auch nur ansatzweise vorhanden ist. Es ist ein Film gegen jeden Krieg. Im Krieg ist es egal, ob Du einer Opfer- oder einer Täternation angehörst. Das Leid der zivilen Bevölkerung ist immer gleich schrecklich. Es ist egal, ob Japan Schuld hatte an diesem Krieg, Seita und Setsuko  hatten sie nicht. Und so kann man dieses Szenario auf jeden Krieg übertragen. Die Eltern werden getötet, und die Kinder verhungern. Mag in diesem Film das Szenario auch sehr japanisch sein, dieses Prinzip ist in seiner Aussage Weltumspannend, und genau das ist es, was diesen Film meiner Meinung nach nicht nur zu einem der besten Animes, sondern zu einem der besten Filme meines Lebens macht. Grüße,

sasameyuki    Wertung:

    - Es ist natürlich klar, da wir hier auf einer Animeseite sind, das Medium zu verteidigen. Aber ich bin der Meinung, man sollte einige Tatsachen eingestehen. Man wollte einen Zeichentrickfilm machen und das hat man gemacht. Ein Realfilm, dieser Geschichte, hätte mehr Wirkung erzielen können, ohne das jetzt an einzelnen Szenen aufzuhängen.
    Und die Tatsache der "Schuld" Japans, wird in diesem Film eindeutig verdrängt. Die Japaner haben sich, genau wie die Deutschen, übernommen. Sie haben gedacht sie könnten, einfach so, jemanden anpissen, der ein ganz "paar" Köpfe größer ist, als sie selbst, und damit durchkommen. Ob die Amis Pearl Habor nun in Kauf genommen haben oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Sie haben nicht angefangen. Das ist das einzigste was wirklich zählt. Der Film handelt über die "arme, unschuldige" Zivilbevölkerung. Doch es wird einfach zuwenig deutlich, das die Japaner, das durch ihren Angriff, "in Kauf genommen" haben. Krieg ist keine Naturkatastrophe. Er wird von Menschen mit einer bestimmten Absicht begonnen. Die Japaner haben unvorstellbares Leid über viele Länder gebracht, und sind genau wie die Deutschen größenwahnsinnig geworden. Sie dachten sie wären unbesiegbar. Doch das waren sie nicht. Einen Film zu machen, in dem man dann das Leid der eigenen "armen, unschuldigen" Zivilbevölkerung darstellt, und quasi so das Land als Opfer eines übermächtigen Aggressors hinzustellt, ist nun mal nicht ganz aufrichtig. Besonders wenn man so einen schlechten Background hat, was die Vergangenheitsbewältigung angeht. Mir ist jedenfalls kein Film bekannt, indem die Japaner ihre Kriegsverbrechen mal rücksichtslos aufarbeiten, wie es die Deutschen zum Beispiel fortwährend tun. Das soll jetzt hier eigentlich nicht so "selbstgerecht" klingen, aber so sieht´s nun mal aus.

PS.: Du hattest deine Wertung vergessen aber ich habe schätze mal du wolltest 5 Punkte vergeben. Kennst du nicht noch ein paar andere Animes aus unserer Liste zu denen du was schreiben könntest?

 

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