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Titel:
Street Fighter II - The Animated Movie ( Street Fighter II: The Movie)
Produktion: © 1994 Capcom Co. Ltd.
Spieldauer: 100 min
Version: dubbed, PAL, 15
Distributor: © 1995 Manga Entertainment Ltd.
Review 011, vom 07. 08. 01
Heute ist meine Wahl auf den Streetfighter II - Movie gefallen, da "letztens",
Martin (siehe Kommentare (Ab jetzt
"Mar-T" bitteschön! Hehe! (Ja, ja, kannst du vielleicht mal damit aufhören!?
(Wieso? Maaar-"Teen" Hehehe! (...!?))))), Interesse an dieser Review angedeutet hat. Seht ihr, so diktatorisch ist meine Seite gar nicht.
Es ist
durchaus möglich auf die "Veröffentlichungspolitik" Einfluss zu
nehmen. (...? - Das meinst du wirklich ernst, was? Wen willst du damit
eigentlich verarschen?) Na ja, schon gut, ich weiß ja, ..., ich werd mal
lieber anfangen.
Der Movie basiert auf einem Automaten - Beat ´em Up das mittlerweile, glaube ich, mindestens schon
über 10 Jahre alt sein muss. Es handelt
sich um den bekanntesten Beat ´em Up - Titel, den es gibt. Ich selbst bin
eigentlich kein wirklicher "Crack", was das Spiel angeht. Ich habe
etwa zur selben Zeit, wo dieser Anime rauskam, eine PC-Version von Super Streetfighter II Turbo,
gespielt. Und das ist auch reinzufällig genau die Version (es gibt
inzwischen bestimmt etwa ein Dutzend) auf dem dieser Anime, aufgebaut ist. Damals war
es eines der wenigen, wenn nicht das einzigste, Beat ´em Up dieser Art für den
PC (Auch du Scheiße, wie ..., Streetfighter mit Tastatur und Maus oder was!?
(Neeiinn, es gibt auch Gamepads für den PC (...na ja, von mir aus!?
Loser! Hehe!))).
So, das
wollte ich gleich zu beginn mal vorausschicken, denn ich will mir eigentlich bei
der Storybeschreibung die Vorstellung der einzelnen Charaktere, auf Grund ihres
allgemeinen Bekanntheitsgrades, sparen.
Im Prolog werden wir Zeuge des Kampfes zwischen Ryu und Sagat,
bei dem er seine, schon aus dem Spiel bekannte, Narbe auf der Brust bekommt. Die
eigentliche Story beginnt 1 Jahr nach diesem Kampf. Als erstes kommt dabei
gleich der Auftritt von Cammy, die als ferngesteuerte Killerin einen
Politiker ins Jenseits schickt, bevor sie selber überwältigt wird. Durch Chun-Li, die
für Interpol tätig ist, erfahren wir, das Shadowlaw (Bisons internationales
Verbrechersyndikat) sich der Streetfighter bedient, um ihre Ziele durchzusetzen.
Demnach stehen, neben Cammy, bereits Sagat, Balrog und Vega in den Diensten von
Shadowlaw. Es wird beschlossen in der Sache mit dem amerikanischen Militär
zusammenzuarbeiten. Und Chun-Li macht dann auch gleich mal die Bekanntschaft von
Captain Guile, der erst mal gar kein Interesse an einer Zusammenarbeit hat, da
er ja eigentlich auf seinem persönlichen Rachefeldzug gegen Bison ist.
Währenddessen schwebt Bison gerade mit seinem Privatjet in seinem Hauptquartier
ein, um sich seine neuen Observierungscyborgs anzusehen.
Mit diesen Cyborgs, die
auf der ganzen Welt im Einsatz sind, will er die Streetfighter ausfindig machen,
um sie zu rekrutieren. Und ganz oben auf seiner Wunschliste steht natürlich
Ryu. Nach einem Kurzauftritt von Ken, bekommen wir dann die Auseinandersetzung
zwischen Ryu und Fei Long zu sehen, die bei einer Art Hinterhofmuthaiturnier
aufeinandertreffen. Und während Ryu, der auf so ´ner Mönchspilgerreise ist,
sich danach wieder auf den Weg macht, trifft Ken, in Seattle auf T. Hawk. Dabei
wird er von einem, von Bisons, Cyborgs beobachtet. Ryu, der gerade in Kalkutta
unterwegs ist, beobachtet einen Kampf zwischen Dhalsim und E. Honda. Honda
gewinnt, da sich Dhalsim durch die Anwesenheit von Ryu gestört fühlt. Danach
wird Ryu kurz in ein Attentatsversuch von Shadowlaw verwickelt. Bison wird über
die erfolgreiche Aktion informiert und gleichzeitig auch über die Existenz von
Ken, den er gleich persönlich "anwerben" will. Inzwischen
versucht Chun-Li noch einmal Guile zur Zusammenarbeit zu überreden, und schafft
es auch. Als ersten besuchen die beiden neuen Partner, Dee Jay, um ihn vor
Bisons Plänen zu warnen. Bison beobachtet die Sache, und entscheidet sich Vega
auf Chun-Lis Fährte zu schicken. Als nächstes befinden wir uns in Las Vegas wo
Balrog, auf einer Veranstaltung, Bisons andere Angelegenheiten im Auge behält. Im
Showprogramm kämpfen Zangief und Blanka ihr Match aus. Und schon sind wir auch
bei der Duschszene ( praktisch eine Institution bei solchen Filmen) von Chun-Li angelangt. Sie kann aber danach nicht gleich ins
Bett gehen, da Vega auf ein kleines Handgemenge vorbeigekommen ist. Na ja, er bekommt
dann von Chun-Li den "neuen" Ausgang gezeigt. (ein wirklich guter Kampf) Aber
auch Chun-Li wird bei diesem
Kampf schwer verletzt, und Guile muss die Untersuchung alleine fortsetzen.
Durch Ken bekommen wir als nächstes den zweiten Rückblick in die
Vergangenheit, als Ken und Ryu zusammen in Japan bei ihrem Meister in der
Ausbildung waren. (Die erste Rückblende hab ich wohl irgendwie unterschlagen.
Hmm..., egal, ist jetzt zu spät.) Jedenfalls wird Ken kurz darauf von Bison
angehalten und zur Mitarbeit "überredet". Guile wird gerade im
Interpol Hauptquartier, New York, darüber informiert das Ken von Shadowlaw
einkassiert wurde,
Ryu aber immer noch auf freien Fuß ist. Er beschließt Ryu aufzusuchen,
da Bison früher oder später
dort auftauchen wird. Außerdem
wird er noch über den geplanten Großangriff der Streitkräfte gegen das ausfindig gemachte
Hauptquartier von Shadowlaw in kenntnisgesetzt. Bison ist in der Zeit, gerade damit
beschäftigt Ken, mit seinen Psychokräften, eine Gehirnwäsche zu unterziehen.
Und während Ryu Ahnungslos in den Bergen rumklettert und sich gerade daran
erinnert wie er sein rotes Stirnband von Ken bekommen hatte, machen sich Guile
und Bison auf den Weg zu ihm. Neben Guile ist
auf Ryus Seite noch Honda mit von der Partie, der sich ihm in Kalkutta
angeschlossen hat. In der unausweichlichen finalen Schlacht, treffen dann als
erstes mal Balrog und Honda aufeinander. Ryu versucht Ken, der völlig in Bisons
Ban steht, wieder zur Vernunft zu bringen, während Bison sich in der Zeit mit
Guile beschäftigt. Nachdem Ken wieder "normal" ist, und Ryu schon
eine ganze Weile gegen Bison auf verlorenen Posten steht, gehen sie dann
gemeinsam gegen Bison vor und, na ja, verlieren tun sie nicht. Jetzt wird noch
der Angriff mit Kampfhubschraubern auf das Hauptquartier gezeigt und ein wenig Schlussgeplänkel
zwischen den Hauptcharas.
Das ist die, zugegeben nicht besonders innovative, Story.
Capcom (diese Firma bedarf glaube ich auch keiner extra Vorstellung), unter deren Copyright dieser Film ja steht, hat sich wohl sämtliche künstlerischen
Freiheiten was das, und nicht nur das, angeht verbeten. Es wird sich eigentlich
genau an die Vorgaben, aus den Charabeschreibungen des Spielhandbuchs, gehalten.
Diese Vorgaben geben natürlich nicht besonders viel her. Irgendwelche
Standards die bei jedem dieser Spiele (nicht nur Streetfighter) mehr oder weniger gleich sind. Man kann
dem Anime deswegen hier keinen Vorwurf machen, da er lediglich versucht sich an
die Fakten zu halten. Wenn man den Film also unter diesem Aspekt betrachtet, ist
das Ergebnis, doch sehr gut gelungen. Die Macher haben gar nicht erst versucht
sich an irgendeiner Story hochzuziehen, sondern das Hauptaugenmerk auf das
gelegt, um das es eigentlich geht, nämlich die Mann gegen Mann (oder besser
Streetfighter gegen Streetfighter) Duelle.
Dabei wurden tatsächlich alle 12
Charaktere in die Handlung eingebaut. Sogar der Geheimcharakter, Akuma (den ich
im Spiel leider nicht zu Gesicht bekam (Waas!? - Looser!)), sitzt in Kalkutta
einmal kurz am Straßenrand. Hauptsächlich wird zwischen den 5 Charakteren Ryu,
Ken, Chun-Li, Guile und Bison gewechselt. Alle anderen sind mehr oder weniger
Randfiguren. Es gibt kaum Kämpfe mit namenlosen Fallobst. Die
Kämpfe zwischen den Streetfightern haben alle eine sehr gute Atmosphäre und bringen
das Flair des Spiels wirklich hervorragend rüber. Trotzdem findet keine
aufdringliche Beweihräucherung der Charaktere oder der Moves statt. Man wird auch nicht, mit in
die längegezogenen Dialogen, gelangweilt. Das ganze setzt eben stark auf Image.
Es gibt keine unvorhersehbaren Plotänderungen, und das ulkige ist, dass das gar
nicht negativ auffällt. Die Musik und die Bilder reichen einem fast voll aus.
Die Story tritt praktisch komplett in den Hintergrund. Ich fand es irgendwie
erholend, das man in keinster Weise größere Anstrengungen unternahm, die Story
künstlich interessant zu machen. Den die Story ist nun mal nicht das Entscheidende
bei diesem Anime.
Das Entscheidende bei diesem Anime ist das Charakterdesign
und das Screenplay. Hier liegen die Stärken des Movies, die ihn, für mich,
über den Durchschnitt erheben. Alle Charaktere wirken wie gerade aus dem Spiel
entsprungen. Keiner der Streetfighter den man nicht sofort auf Anhieb erkennt.
Es wurde komplett auf das typische (Anime-) Charakterdesign, zugunsten von
Originalität, verzichtet. Da die überdimensionalen Körper und Proportionen,
der Streetfighter Charaktere, genauso aus dem Spiel bekannt sind, wirken sie auch
irgendwie nicht fehl am Platz, sondern im Gegenteil. Sie sind genau das was man
erwartet bzw. erhofft hat. Neben dem Charakterdesign sind vor allem die Choreographie
der Kämpfe ein echtes Highlight. Kaum ein Kampf, bei dem man nicht jeden
einzelnen Move benennen kann. Ob es nun die Tigerattacken von Sagat, die
Psychoattacken von Bison oder Guiles Sonic Boom ist. Auch wenn es beim Kampf
zwischen Blanka und Zangief mit der Detailverliebtheit etwas zu weit geht, als
Blanka seine Elektrizitätsattacke einsetzt.
Besonders gelungen sind,
meiner Meinung nach, der Kampf zwischen Ryu und Fei Long, Chun-Li und Vega und
der Endkampf mit Bison. Wucht und Härte der Aktionen sind förmlich spürbar.
Das ganze sieht einfach echt gut aus, hat eine unheimliche Dynamik und wird, zu mindest für mich, nicht langweilig.
Aber man hat sich, nicht nur was das Charakterdesign angeht, voll ins Zeug geworfen. Die Hintergründe sind
teilweise fotorealistisch (sollen laut AnimaniA digitalisiert sein) und fügen sich
hervorragend, fast wie eine Art
Zusatzcharakter, in das grafische Gesamtbild des Movies ein. Alle Elemente passen einfach
ausgezeichnet zusammen. Ich war wirklich überrascht, als ich das zum ersten mal
gesehen habe, da ich das nicht unbedingt erwartet hätte. Ich persönlich finde
sogar, wenn man die Vorlage (Super Street Fighter II Turbo)
mit dem Movie vergleicht, das es grafisch eigentlich kaum besser zu machen ist. Und da sich das
Charakterdesign kaum von dem des Spiels unterscheidet, und das Screenplay,
meiner Meinung nach, ein höheres Gewicht hat, und mehr hervorzuheben ist, will ich an dieser Stelle
die beiden
Verantwortlichen dafür, Kenichi Imai und Gisaburo Sugii (der gleichzeitig auch
Regie führte), auf alle Fälle mal genannt wissen.
Der Streetfighter-Movie ist für mich die Referenz was die
Umwandlung von Spielen zu Animes angeht. Auch wenn andere damit vielleicht schon
früher angefangen haben (Fatal Fury). Man hat sich wirklich auf das Wesentliche
beschränkt und dadurch das Genre, dieser Art von Animes, praktisch erst
erschaffen. Der erste Bericht, in der AnimaniA war bereits in Ausgabe 4.
Dort stand:, das es sich um einen hervorragenden Film handelt, der sich auf dem
letzten Stand der Technik bewegt. Es wird von einem wahren Muss nicht nur für
Streetfighter Fans gesprochen. Sogar das Wort Meisterwerk fällt (ja, ja,
damals war Manga Video noch kein Konkurrent), und das gleich
von drei Leuten (OK/ LE/ HN). In Ausgabe 8 kam dann der zweite Artikel, der sich
mit dem englischen Release beschäftigte. Dort wurde sich (von LE)
hauptsächlich über eine schlechte Synchro aufgeregt und das nicht die
Originalmusik verwendet wurde. Also ich war mit der englischen Synchro
eigentlich zufrieden gewesen. Keine Ahnung ob mein Englisch vielleicht zu
schlecht ist, oder meine Ansprüche zu niedrig sind, da das nicht das erste mal
ist, das ich das feststelle. Das dritte mal das der Film in der Zeitschrift stand,
war in
Ausgabe 15, anlässlich des deutschen Releases. Das Urteil klingt so, als ob die
Bedeutung des Ausdrucks "schlechte Synchro" wieder mal neu definiert
wurde. Ich selbst kann dazu eigentlich nichts sagen, da ich die deutsche Version
bis jetzt noch nicht gesehen habe, und sie mir höchstwahrscheinlich auch nicht
antun werde, selbst wenn die Möglichkeit dazu bestehen würde. Außerdem wurde
praktisch noch mal bemängelt, das der "amerikanische Heavy-Soundtrack"
nicht zu dem Anime passt. Meiner Meinung nach passt er aber sehr gut dazu.
Schließlich gehören die Bands, auch wenn ich bis jetzt noch keine CDs von
ihnen habe, zum Besten was sich in den letzten 10 Jahren so gegründet (Silverchair,
Korn) bzw. aufgelöst (Alice in Chains) hat. Und kraftvolle Musik passt nach
meiner Meinung nun mal zu einem "kraftvollen" Film. Ich muss
vielleicht dazusagen, dass das genau meine Musikrichtung ist, aber das soll
nicht
heißen, das ich nicht zugeben würde, wenn der Soundtrack nicht zum Film
passt. Das dieser Soundtrack überhaupt zustande kam, lag wahrscheinlich an der
Zusammenarbeit, von Capcom, mit Sony Music Entertainment (Japan) Inc., da man
sonst wahrscheinlich kaum an die Lizenzen herangekommen wäre. Ich habe zwar
geschrieben das der Vertrieb unter dem Copyright von Manga Entertainment steht,
aber direkt auf der Kassettenhülle steht eigentlich nur Capcom, was mich, in
diesem Zusammenhang, etwas verunsichert. Der Anime ist für mich jedenfalls
rundum gelungen, und zwar was die UK Version von Manga Video angeht, die ich bis
jetzt auch nur gesehen habe. Der Anime nimmt sich und sein Publikum einfach
ernst. Es wird die richtige Atmosphäre erzeugt, um das Flair des Spiels
rüberzubringen. Die drei Konkurrenten, die noch in meiner Liste stehn, sind
meiner Meinung nach alle schwächer, was das Feeling angeht, auf das es,
speziell bei solchen Animes ja besonders ankommt. Der Film ist natürlich nicht
genial, da so was ohne eine, für mich, anspruchsvolle Handlung nicht
möglich ist. Aber er ist auch bei weitem kein durchschnitt. Capcom bietet mit
seinem Anime genau das, was ich mir vorher von diesem Titel, im Idealfall,
erwartet habe. Dieser Anime ist einfach "nur" gut.
So, jetzt noch ein paar informelle Sachen zu diesem Titel.
Wie schon erwähnt habe ich bis jetzt nur die englische Synchro von Manga Video
UK gesehen. In Amerika werden, wohl vor allem auf Grund der Duschszene, zwei
Versionen vertrieben, eine Geschnittene und eine Ungeschnittene. (Mir hat es
übrigens überhaupt nichts ausgemacht, das nicht Cammy unter der Dusche stand,
obwohl... wenn ich's mir genau überlege, wären zwei Duschszenen wohl doch am
besten gewesen. (Ja, schöne Frauen unter der Dusche, das bringt´s einfach.
Das hat Stil.))
Der Anime ist dort übrigens im Vertrieb von Sony Music Video. Von einer
untertitelten Version ist mir bislang nichts bekannt. Ich könnte mir aber
vorstellen das sie, wenn noch nicht, im Zuge der DVD Releases bald erhältlich
ist. Die deutsche Fassung ist, wie immer bei Manga Video Releases, von Polygram
erhältlich, aber aus den bekannten Gründen nicht zu empfehlen, um es mal
vorsichtig auszudrücken. Neben dem Movie existiert noch eine TV-Serie mit dem Namen Street Fighter
II Victory, die 29 Teile a 30 Minuten hat, und etwa ein Jahr später
herauskam. Ich kenne sie, zu mindest zum Teil, da sie
bereits im deutschen
Fernsehen lief, auf Grund der Tatsache das sie von A.C.O.G. bzw. OVA Films
vertrieben wird. Ich muss hier sagen, das mir die Serie nicht besonders gefallen
hat. Sie ist ein typisches TV-Format, das mir schon bei der Ausstrahlung der
ersten paar Folgen auf die Nerven ging. Das übliche klammern an eine nichtssagende
Story, wie man sie aus jedem zweiten Hongkong - Movie kennt. Die drei
Hauptcharakter (Ryu, Ken u. Chun-Li) wurden altersmäßig näher an die
Zielgruppe herangeführt und so erinnert einen das ganze irgendwie auch an diese
amerikanischen B-Movies aus den 80ern, wie z.B. Karate Tiger. Ich weiß aber das viele anscheinend
ganz anders darüber denken, was mir persönlich aber völlig unverständlich
ist. (na ja, meine "Nachbarn" hatten jedenfalls auch Spaß bei der
Serie, besonders wenn Chun-Li zu sehen war (Ha! Genau! Chun-Li! Ausziehen! Ausziehen!
Ausziehen!) So ging das in einer Tour, vier Besoffene im Chor. Aber
gut, die Serie war wirklich etwas prüde) Vor kurzem ist dann auch noch eine neue OVA unter dem
Titel Street Fighter
Alpha herausgekommen, die glaube ich 90 Minuten geht, und in der es Ryu unter
anderem mit Akuma zu tun bekommen soll. Diese OVA wird übrigens auch von Manga Video
vertrieben. Und dann wäre da natürlich noch der Realfilm mit Jean Claude und
Kylie Minogue (Kylie! - ein echter Knaller), der aber kaum jemanden gefallen
hat.
Was die Spiele angeht so habe ich keine Lust jetzt hier alle Versionen
aufzuzählen, da ich ja eigentlich nicht soo ein Fan von diesem Titel, als
Spiel, bin und mir die Recherche dafür jetzt zu aufwendig ist. Dafür gibt es
ja die entsprechenden Gameseiten. Eine Sache ist vielleicht noch für Puristen interessant.
Die Namen von drei Streetfightern wurden, für den westlichen Markt, schon bei
den Spielen vertauscht. So heißt, in Japan, Bison eigentlich Vega, Balrog -
Bison und Vega - Balrog. Das war bei der TV-Serie, die bei Vox mit Untertiteln
gelaufen ist, teilweise schon komisch, wenn man auf die Stimmen hörte und dazu
die Untertitel las. Ich weiß nicht warum, weshalb, wieso das jetzt so ist, aber
wie schon mal an anderer Stelle (Battle Angle Alita) gesagt, sind mir diese Art
von Namensänderungen relativ egal. Ich habe mich nun mal an die westliche
Variante gewöhnt, und deswegen klingt es anderes für mich einfach nur
ungewöhnlich. So, mehr fällt mir jetzt glaube ich nicht ein und deswegen mach
ich hier erst mal Schluss.
Titel:
Street Fighter II - The Animated Movie ( Street Fighter II: The Movie)
Produktion: © 1994 Capcom Co. Ltd.
Spieldauer: 100 min
Version: dubbed, PAL, 15
Distributor: © 1995 Manga Entertainment Ltd.
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